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BEKA intern
 
06.12.2017
     
 

Betriebsversammlung bei BEKA

 
 

Ehrung langjähriger Mitarbeiter

 
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Am Freitag, den 01.12.2017 fand im BEKA Hauptwerk Pegnitz die jährliche Betriebsversammlung statt. Eröffnet wurde sie durch Betriebsratsvorsitzenden Manfred Speckner.

In seinem Bericht erinnerte er an die Highlights des zu Ende gehenden Jahres. 2017 begann gleich mit einer großen Feier - dem 70. Geburtstag von Firmenchef Bernhard Köppel. Speckner nutzte die Gelegenheit, sich im Namen der gesamten Belegschaft für das Fest zu bedanken.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Einführung der Betriebs-Zusatzkrankenversicherung zur Mitte des Jahres. Wie mittlerweile zahlreiche Kolleginnen und Kollegen berichten, hat die Firma ein sehr umfangreiches Paket an Zusatzleistungen geschnürt. Ein echter Mehrwert für die BEKA-Mitarbeiter.

Speckner dankte der Geschäftsleitung ebenso für die Anpassung der Löhne und Gehälter zum 01.08.2017 sowie die Zahlung weiterer freiwilliger Leistungen wie etwa Urlaubs- und Treuegeld. Nicht zu vergessen die Gewährung von Freigetränken in den Sommermonaten.

Da 2018 Neuwahlen des Betriebsrats anstehen, forderte er die Kolleginnen und Kollegen auf, sich als Kandidaten für dieses wichtige Gremium aufstellen zu lassen.

 

Betriebsversammlung bei BEKA

 
BEKA-Betriebsratsvorsitzender M. Speckner
         
 

Im Anschluss ergriff Firmenchef Köppel das Wort. Vor dem Blick auf BEKA richtete er die Aufmerksamkeit auf die Weltwirtschaft.

Hier sieht er durch den konjunkturellen Aufschwung im Euroraum, den Aufwärtstrend in Asien und die gute Entwicklung in Nordamerika unter Berücksichtigung der eigenständigen Wertschöpfung in den USA aktuell ein „gutes Geschäftsklima“.

Die steigende globale Nachfrage lässt Deutschland profitieren. Das Bruttosozialprodukt steigt, damit auch die Investitionsbereitschaft und die Kauflaune der Deutschen.

Doch diese Zahlen wecken Begehrlichkeiten: Die Zahl der Wettbewerber im Bereich Schmierung steigt. Um Marktführer zu bleiben, ist ein erheblicher Mehraufwand beim Invest notwendig.

Denn simple Rationalisierungsmaßnahmen sind in unserem häufig kleinteiligen Markt nicht zielführend. Anpassungen dürfen laut dem Geschäftsführenden Gesellschafter der BEKA-Gruppe nur hochsensibel und mit viel Fachkunde durchgeführt werden.

Der Kompetenz und Qualifikation der Mitarbeiter komme eine entscheidende Rolle zu. „Die Philosophie dahinter lautet: Der richtige Mann und die richtige Frau an der richtigen Stelle“, so Köppel.

 

Die aktuellen Vertriebs-Kennzahlen zeigen, dass die Strategie der letzten Jahre aufgeht. Der Auftragseingang zeigt ein kontinuierlich hohes Wachstum und verteilt sich gleichmäßig auf die Kernbereiche NFZ und Industrie.

Mit dem gestarteten Neubau in Wannberg wird BEKA einen weiteren großen Schritt nach vorne machen. Köppel bedauerte, dass es bei der Planung des Projekts zu Verzögerungen gekommen war. Er hob hervor, dass die eingeflossenen Optimierungen zu einer erheblichen Einsparung bei deutlich gestiegener Effizienz geführt haben. Nun rechnet man mit einem Produktionsstart im 4. Quartal des kommenden Jahres.

Der BEKA-Chef sieht die Entwicklung des Unternehmens kontinuierlich und langfristig gesichert. Den Trend, dass diverse Wettbewerber von Konzernen geschluckt werden, sieht er sehr kritisch. „Schmierung und Konzern, das passt nicht zusammen“, so Köppel. „BEKA hat davon noch immer profitiert.“

In den klassischen BEKA-Tugenden wie Innovation, Flexibilität und Engagement sieht er wichtige Bausteine des zukünftigen Erfolgs. Und: „Unsere Kundenorientierung ist unser wichtigstes Add-On. Dafür stehe ich – seit 39 Jahren!“

Mit diesen Worten übergab er unter dem Applaus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Mikrofon an Geschäftsführer Rudolf Brendel.

 
         
  Betriebsversammlung bei BEKA: Bernhard Köppel  
 

Bernhard Köppel, Geschäftsführender Gesellschafter der BEKA-Gruppe

 
 

Als Ressortverantwortlicher informierte Brendel die Belegschaft zunächst über die Projekte im Bereich IT.

Als Ressortverantwortlicher informierte Brendel die Belegschaft zunächst über die aktuellen IT-Projekte. Die derzeit laufende ERP-Umstellung entwickelt sich step by step. Das neue System bringt viele Vorteile, wie etwa Zeitersparnis, Transparenz und Nachverfolgbarkeit. Brendel bedankte sich bei den Beteiligten für Ihren Einsatz. Sein Fazit: Unter dem Strich läuft es sehr gut.

Anschließend stellte er die neue Software der Personalverwaltung vor. Sie bietet jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, alle für ihn relevanten Daten abzurufen. Für Kolleginnen und Kollegen ohne eigenen PC werden an zentralen Orten des Unternehmens Terminals aufgestellt, die Zugriff auf die Informationen ermöglichen.

Brendel berichtete als nächstes über die Entwicklungen im Bereich Human Resources. In vielen Teilen des Unternehmens wurde das Personal qualitativ und quantitativ verstärkt.
 

Neben Anpassungen der Zuständigkeiten wurden zahlreiche neue Planstellen geschaffen, zum Beispiel in den Bereichen Finanzen, Logistik oder Facility Management. Neu aufgestellt wurde auch das Qualitäts- und Umweltmanagement. In diesem Zusammenhang erinnerte Brendel an die anstehende Neuzertifizierung des Unternehmens im 1. Quartal 2018.

Mit dem aktuell laufenden Black Belt griff Brendel ein weiteres Highlight auf. Die in diesem Projekt gemachten Erfahrungen zur Effizienzsteigerung können im gesamten Unternehmen gewinnbringend angewendet werden. Brendel brachte es allgemeinverständlich auf den Punkt: „Kurz gesagt geht es um die Vermeidung von Verschwendung“.

Zum Abschluss seiner Rede wandte sich Brendel dem Thema Globalisierung zu. Er umriss den Weg von BEKA „von der Internationalisierung zur Globalisierung“. Die gewaltigen Aufgaben, die die Geschäftsleitung hier zu bewältigen hat, dienen seinen Worten nach nur einem Ziel: Der langfristigen und nachhaltigen Sicherung des Unternehmens.

 
  Betriebsversammlung bei BEKA: Rudolf Brendel  
  Geschäftsführer Rudolf Brendel bei seinem Bericht  
         
 

Als nächster Punkt stand die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Programm:

Auf 40 Jahre BEKA können Markus Eckert und Reinhold Schatz zurückblicken (siehe Bericht).

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden 9 Mitarbeiter geehrt: Roland Koch, Karin Potzler, Lorenz Schriefer, Karl Schrüfer, Thomas Stiefler, Artur Unger, Bettina Wolf, Christof Wölfel sowie Ed Arbman – der extra aus Holland angereiste Geschäftsführer von BEKA Nederland.

Weitere 35 Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Unternehmensbereichen konnten ihr 10-jähriges Jubiläum feiern:

 

Tamara Albersdorfer, Kees Ardesch, Radek Brouzda, Claus Florschütz, Ulrike Geppert, Werner Gradl, Christian Hanke, Kristina Karl, Oleg Katzendorn, Ines Köhn, Mario Meyer, Philipp Meyer, Georg Müller, Thomas Neubig, Raimund Plank, Marie Poissant, Sebastian Redel, Markus Rieger, Harald Rodler, Martin Scheibel, Michael Schlegl, Claus Schlözer, Thorsten Schretzmeier, Reinhard Schüssel, Matthias Schwirtlich, Sabine Seiwerth, Annalisa Seyferth, Vanessa Steinhoff, Christian Steinlein, Carina Stiefler, Stefan Tauber, Sebastian Taubert, Wolfgang Walter, Johannes Wittmann und Thomas Wolf.

Die Geschäftsführer Bernhard Köppel und Rudolf Brendel dankten jedem Jubilar persönlich für Einsatz und Treue. Neben einer Urkunde erhielten die Damen eine Orchidee, die Herren einen BEKA Editions-Bierkrug im aktuellen Design.

 
 
 

 

 
  Betriebsversammlung bei BEKA: Gruppenfoto mit den Jubilaren  
 
Die BEKA-Jubilare mit Geschäftsleitung
 
         
 

Eine angenehme Pflicht wartete noch auf die Geschäftsleitung: Auch in diesem Jahr hatten Auszubildende der Firma BAIER + KÖPPEL ihre Lehrzeit mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen und waren hierfür bereits im Juli geehrt worden (siehe Bericht).

Wie schon die Industriekauffrau Jana Folwarczny wurde nun auch der Zerspanungsmechaniker Florian Hartmann zusätzlich mit dem Staatspreis der Regierung von Oberfranken ausgezeichnet.

Köppel und Brendel gratulierten dem jungen Kollegen – der wie bei BEKA üblich nach seiner Lehrzeit sofort in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen worden war – und überreichten eine Leistungsurkunde.

 

 

Den gemütlichen Abschluss der Betriebsversammlung bildete auch in diesem Jahr die Betriebsfeier. Da die Zahl der Mitarbeiter ständig wächst, musste die Veranstaltung aus Platzgründen zum ersten Mal aufgeteilt werden und fand nicht nur wie gehabt in der Kantine, sondern auch im Bereich zwischen den Fertigungshallen F1 und F2 statt.

 

   
 

 

 

Florian Hartmann zusammen mit
Bernhard Köppel und Rudolf Brendel